Nordkap Globus
Norwegen

Reisetagebuch – Tag 5 – Wir erreichen das Nordkap

Nordkap

Gestern an Tag 5, am Montag, den 15. Juli 219 war es endlich soweit! Wir haben nach 4,5 Tagen und gefahrenen 3.190 km das Nordkap erreicht! Das größte Ziel unserer dreieinhalbwöchigen Norwegenreise!

Nordkap

Bisher läuft also alles genau nach Plan! Schnell hoch an die Spitze Norwegens, dem Nordkap und nun eher langsam wieder Richtung Heimat!

Allerdings hieß es dafür gestern erst noch einmal 382 km fahren! Und das dauerte aufgrund der Straßenverhältnisse mit 5,5 Stunden dezent länger als man es in good old Germany gewohnt ist.

Da uns dieses allerdings vorab schon bekannt war, sind wir morgens um 7:00 Uhr in Inari, Finnland gestartet.

Das Wetter war dort noch etwas mau mit Nieselregen. War uns aber relativ Wurscht, da wir ja eh erst einmal ein paar Stündchen in Umtiti saßen.

Und die 5,5 Stunden haben wir auch wirklich durchgezogen, ohne Pipipause oder so´n Schnickischnacki! Einerseits waren wir nämlich vom Ziel vor Augen beflügelt und zum anderen war die Fahrt auch wirklich interessant!

Schließlich haben wir die Grenze von Finnland nach Norwegen überquert und wat sollen wir sagen? In Norwegen wurde es richtig schön! Wasser, Berge, Rentiere! In diesem Land gibt es viel zu sehen!

Auch wenn ich aufgrund der ganzen Serpentinen, Tunnel und Co. öfter mal die Hände vor die Augen halten musste, wenn uns ein Bus entgegenkam! Dat is ja mal so gar nicht meins! Aber keine Panik, Flo ist ja gefahren 😉

Und zwar durchgängig bisher! Um das einmal an dieser Stelle zu erwähnen! Die normalen Straßen würde ich zwar auch fahren, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht böse drum, dass Flo bisher die ganze Zeit fahren wollte 😉 Außerdem kann ich in der Zeit dann ja Blog schreiben!

Nordkap

Gegen 12.30 Uhr kamen wir dann am Nordkap an! Das große Ziel war erreicht!

Wir lösten das 24 Stunden Ticket für den Parkplatz, da wir nicht nur kurz gucken, sondern mit Umtiti über Nacht bleiben wollten.

Nordkap

Ehrlich gesagt dachte ich vorab, dass die Zeit dort etwas lang werden könnte, aber da wusste ich noch nicht, dass man sich in den Nordkaphallen einiges ansehen kann. Aber dazu gleich mehr.

Nordkap

Wir suchten uns erst einmal einen Stellplatz! Was gar nicht so einfach war, da es innerhalb einer Minute (und das ist jetzt nicht übertrieben) total nebelig wurde ( was sich später zum Glück auch genauso schnell wieder legte). Aber, was wir erkennen konnten: Erste Reihe war noch etwas frei! Gut, dass wir so früh waren! Gegen Abend sah das nämlich schon ganz anders aus als auch etwa 100 andere Wohnmobile vor Ort waren.

Bei dem Stellplatz, für den man für 24 Stunden pro Person 285 Norwegische Kronen zahlt, also etwa 30 €, handelt es sich übrigens um einen reinen Parkplatz! Das heißt kein Strom und keine Sanitäranlagen! Lediglich die Benutzung der Toiletten in den Nordkaphallen ist mit inbegriffen, da auch der Eintritt hierzu mit im Preis ist.

Nach dem nötigen Toilettengang nach 5,5 Stunden Fahrt ohne Pause, ging es dann natürlich erst einmal zum weltbekannten Globus! Eben gucken, wie er in Echt aussieht 😉 Da zum selben Zeitpunkt jedoch auch sehr viele andere Menschen nach dem Ding guckten, entschieden wir uns, unsere Fotos, Selfies etc. auf Später zu verschieben, wenn weniger los war. Das ist ja das praktische, wenn man dort campt und nicht nur ´ne Stunde mit dem Reisebus anhält.

Also haben wir uns erst einmal ins Cafe verzogen! Und das war eine seeehr gut Idee! Denn somit gab´s zum Mittag erst mal ´ne leggere Nordkapwaffel! Auf jeden Fall zu empfehlen, wenn Ihr mal am Kap vorbeikommt 😉

Nordkap
Neue Freunde haben wir auch gefunden

Danach ging es für uns in den Tunnel im Untergeschoss, in dem die Geschichte des Nordkaps erzählt wird und sich eine Kapelle und ein Thai Museum befinden! Geschichtsprogramm war somit abgehakt und wir konnten uns dem Souvenirshop zuwenden! Ja hallooo!?! Wer weiß, ob wir noch mal zum Nordkap kommen! Also lieber ein paar Beweismittel einpacken! Neben Magnetpin und Mini-Globus natürlich auch das Zertifikat, dass Umtiti dort gewesen ist.

Nach einem kleinen Spaziergang inklusive Fotoshooting von Klippen und Co. gab´s dann erst einmal eine kleine Pause im WoMo. So ganz unanstrengend ist diese Fahrerei dann ja doch nicht.

Gegen Abend machten wir dann noch unsere Globusfotos. Wat mut dat mut 😉 Wir erwischten zum Glück ein paar Minütchen mit nicht so vielen Menschen vor Ort. Dass es abends insgesamt ruhiger wird, war nämlich ein Irrglaube unsererseits! Die Nordkaphallen haben bis 1 Uhr nachts geöffnet und selbst gegen 23 Uhr rollen die Reisebusse dort noch an!

Nordkap

Vor´m Abendbrot im WoMo mit bester Aussicht auf die „Mein Schiff“, die gerade wieder auslief, gab´s noch einen Cappuccino mit bester Aussicht 😉

Nach dem abendlichen Kartenspielen ging es dann für uns gegen 22:30 Uhr bei tageshellem Himmel ins Bett!

Wie es nun weitergeht nach dem Erreichen des großen Ziels Nordkap? Das erfahrt Ihr ab morgen 😉 Bis dahin!

Nachtrag: Eine Übersicht über unsere gesamte Route von rund 7.000 km haben wir mittlerweile hier in einem extra Beitrag veröffentlicht. Inklusive aller Brücken, Fähren und Campingplätze.

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