Verona
. Touren in Italien

Auf Stippvisite mit dem Bus nach Verona

Moin miteinander! Jo, obwohl wir „nur“ eine knappe Woche am Gardasee in Italien gewesen sind, gibt´s neben dem Reisebericht und dem Campingplatzcheck hierzu nun einen weiteren dritten Beitrag! Und zwar ein kurzer knackiger Bericht zu unserer Stippvisite in Verona!

Kein großer Plan

Stippvisite deshalb, weil wir lediglich für einen halben Tag mit dem Bus vom Gardasee dorthin gefahren sind, um uns die Stadt einmal ein bisschen anzusehen. So ganz unverbindlich und ohne große Planung.

Arena di Verona

Es erwartet Euch somit kein wirklicher „Sightseeing in Verona Bericht“ mit den besten 20 Sehenswürdigkeiten, sondern mehr so unser persönlicher Eindruck von Verona im Allgemeinen mit ein paar netten Bildern!

Arena di Verona

Das ist nämlich ein weiterer Grund für diesen Bericht. Denn auch wenn wir uns nicht so viele Sehenswürdigkeiten angesehen haben, wurden doch ein paar nette Bildchen geknipst, die wir natürlich auch gerne hier auf unserem Blog zeigen möchten.

Eine Busfahrt, die ist lustig…

Für uns ging es also am Mittwoch unserer Gardaseewoche mit dem Bus vom Campingplatz La Rocca Camping Village in das etwa 30 km entfernte Verona!

Bus Fahrplan

Der Bus fährt von der nur rd. 200 Meter vom Campingpatz entfernten Bushaltestelle stündlich Richtung Verona. Mit 4,80 Euro pro Nase und Fahrt seid Ihr mit dabei! Die Fahrtzeit betrug aufgrund mehrerer Haltestellen zwischendurch für eine Strecke etwa 1 Stunde und 20 Minuten. Fanden wir alles vollkommen okay, denn so konnten wir Umtiti wie gewohnt auf dem Campingplatz stehen lassen. Hätten wir unserer Fahrräder dabeigehabt, wären wir eventuell noch geradelt, aber so haben wir einfach ´mal die Öffis genutzt.

Arena di Verona

Gefahren sind wir einfach bis zur Endstation und so kamen wir mitten in Verona an. Gerade ´raus aus´m Bus hatten wir gleich die volle Sicht auf die Arena di Verona. Und wir müssen sagen, die war schon sehr beeindruckend.

Arena di Verona

Sogar so beeindruckend, dass wir, die wir uns ganz offen und ehrlich eher zu der Kategorie „Kulturbanausen“ zählen, uns den Eintritt von 10 Euro pro Nase geleistet haben, um uns das Ganze einmal von innen anzugucken.

Arena di Verona

Unbegreiflich wie die früher solche riesigen eindrucksvollen Gebäude erstellen konnten!

Arena di Verona

Auf den Spuren von Mord und Totschlag

Aber was noch viel unbegreiflicher ist… dass dort sämtliche Plätze besetzt waren, um zuzugucken, wie Menschen gegeneinander kämpfen… bis zum Tod… nur zur Unterhaltung von anderen. Ist doch unfassbar oder?!? Die Menschheit war, ist und bleibt wohl auch für immer ein Mysterium!

Arena di Verona

Na auf jeden Fall wird die Arena auch heute noch für Veranstaltungen genutzt! Dann aber wohl ein anderes Genre als Mord und Totschlag! … also hoffe ich 😉

Blick über Verona

Verona

Auch für den Ausblick über Verona City ist die Arena übrigens zu empfehlen.

Arena di Verona

Man muss zwar die Stufen hochkraxeln (Fahrstuhl gab´s früher ja noch nicht 😉 ) aber dann kann man von dort oben in alle Richtungen über die Stadt blicken.

Verona

Und die ist wirklich sehr schön! Es ist noch so viel „Altes“ so gut erhalten, das findet man selbst als Kulturbanause nett anzusehen.

Arena di Verona

Erst ´mal Kaffeepause

Nach unserem Arena Besuch von etwa einer halben bis dreiviertel Stunde (mehr Zeit benötigt der Aufenthalt unserer Meinung nach nicht) wurde es erst einmal Zeit für ´ne Kaffeepause!

Kaffeepause

Diese haben wir gleich auf dem Platz vor der Arena eingelegt. Bietet sich ja an, hat man als Touri noch gleich einen schönen Ausblick auf dat Objekt.

Bummeln durch Verona

Verona

Da wir wie bereits erwähnt ja keine große Sightseeing Tour geplant hatten, sind wir danach einfach ein bisschen durch die Einkaufsstraßen gebummelt und haben die Gassen und Häuser auf uns wirken lassen. Wie gesagt, es sieht dort einfach alles wirklich hübsch aus!

Verona

Bis auf den Kauf eines Magnetpins für unseren Kühlschrank zu Hause blieb es dann auch beim Bummeln… auf weiteres Shoppen waren wir nicht aus.

Endlich Maronen

Durch unsere Bummelei sind wir zufällig noch an einen Platz gekommen, auf dem ein Markt stattfand. Auf diesem konnte ich dann auch endlich meine heiß ersehnten Maronen ergattern.

Verona Markt

Ich hatte nämlich bereits vorab im Internet gelesen, dass es im Herbst rund um den Gardasee viele Maronen geben soll. Bis dato hatte ich jedoch noch keinen einzigen Stand entdeckt. Von daher hatte es sich allein deswegen schon gelohnt, nach Verona zu düsen.

Maronen

Und auch an diesem Platz waren die Häuser rund herum aufgrund ihrer aufwendigen Bemalungen richtige Hingucker! Hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt, dass ich mal durch ´ne Stadt renn und Häuserfassaden fotografiere, hätte ich ihm wahrscheinlich ´nen Vogel gezeigt 🙂 Aber wat soll ich sagen! Man wird halt älter und die Interessen wandeln sich… Haha!

Verona Markt

Castelvecchio

Auf unserem Weg zurück Richtung Busbahnhof, um die Heimreise anzutreten kamen wir dann noch an einem Gebäude vorbei, das wie eine Festung aussah.

Wie gesagt, wir hatten uns vorab so gar nicht informiert, was es in Verona so für Sehenswürdigkeiten gibt. Daher fix die Beschilderung abgeknipst, sodass ich Euch an dieser Stelle darüber informieren kann, dass es sich dabei um das Castelvecchio, eine Kastellburg handelt.

Castelvecchio Verona

Sofern Ihr mehr Infos darüber haben möchtet, bitte ich Euch Herrn Google zu befragen, denn unsere Infos enden hier! Weiter als bis auf den Innenhof sind wir nämlich nicht gekommen. Uns war einfach nicht so nach Museum und so´n Gedöns! Ja, da darf man auch ruhig ehrlich sein.

Zurück zu Umtiti

Heißt so viel wie, wir sind nach dem „Burg fotografieren“ wieder mit dem Bus Richtung Gardasee und Umtiti gedüst!

Klar gibt es in Verona noch viel, viel mehr anzusehen, aber wie anfangs beschrieben, wollten wir halt einfach nur ein bisschen bummeln und uns einmal die Stadt ansehen! Und die ist wirklich sehr, sehr schön!

Travelcouple

Fazit: Wir hatten einen tollen Tag in Verona und können nur empfehlen einmal dorthin zu fahren, wenn man eh gerade in der Nähe ist 😉

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